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Überwältigende Klangpracht und innige Momente – SCV-Neujahrskonzert in Lisdorf

Mit der katholischen Pfarrkirche St. Crispinus und female viagra St. Crispinianus in Saarlouis-Lisdorf hatte sich der Saarländische Chorverband eine der schönsten Barockkirchen der Region für sein Neujahrskonzert am 26. Januar ausgewählt. Den zahlreich erschienenen Konzertbesuchern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, dem Aufführungsort gemäß mit überwiegend geistlicher Literatur verschiedener Chorgattungen, zeitlich vom Frühbarock bis zur Gegenwart reichend. Ausführende waren der gemischte Chor GV Liederkranz 1894 Nalbach, der Junge(n)Chor Schmelz, der Männerchor MGV Deutsche Eintracht Schwarzenholz, der Frauenchor Cantilena Überherrn sowie der gemischte Chor des SCV-Chorleitungsseminars 2013, insgesamt rund 140 Sängerinnen und cheap viagra from uk Sänger.

Mit eingängigem neuzeitlichem Liedgut – „Die Rose“ (A. McBroom), „Vater unser“ (H. Haller) und „Lieder sind die besten Freunde“ (R. Siegel) – sorgte der GV Liederkranz Nalbach für einen gelungenen Auftakt. Dirigat und viagra jelly Klavierbegleitung übernahm dabei Isabelle Goldmann, die den Chor seit 1996 leitet.

Zwischendurch begrüßte SCV Präsidentin Marianne Hurth, die das Konzert auch moderierte, die Anwesenden. Dem Kreis-Chorverband Saarlouis mit seinem Vorsitzenden Joachim Roden, Manfred Boßmann und generic viagra online dem Förderverein „Klingende Kirche“ sowie allen übrigen an der Organisation des Konzertes Beteiligten galt ihr besonderer Dank.

Als Repräsentanten des Sänger-Nachwuchses folgte der Schmelzer Junge(n)Chor unter Leitung und rx generic viagra Klavierbegleitung von Christian Debald. Das 2010 vom Männerchor Schmelz gegründete Ensemble ist derzeit einziger Jungenchor im SCV. Ein wenig schüchtern in ihre Noten versunken, aber sichtlich mit Freude dabei, kamen die 13 jungen Sänger mit bekannten Ohrwürmern wie Klaus Hoffmanns „Jedes Kind braucht einen Engel“, Leonard Cohens „Hallelujah“ oder „Vois sur ton chemin“ aus dem Kinohit „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ beim Publikum gut an und cialis professional ernteten viel Applaus. Noch mehr Auftritte und buy viagra no prescription weitere Mitsänger bleiben ihnen zu wünschen!

Kontrastreich hierzu dann der Auftritt des Schwarzenholzer Männerchores. Wie eine Fanfare ließen die annähernd 50 Sänger Ludwig Uhlands Gedicht „Schäfers Sonntagslied“ in der Kreutzer-Vertonung erschallen. Unter dem Motto „Altes bewahren, Neues wagen“ pflegt der traditionsreiche Männerchor unter Leitung von Roman Jacob in seinem breiten Repertoire klassische Chorliteratur ebenso wie Zeitgenössisches. Zur ersten Kategorie zählten die an diesem Nachmittag dargebrachten Lieder, neben „Schäfers Sonntagslied“ Bernhard Kleins „Der 23. Psalm“, Beethovens „Die Vesper“ sowie „Reich deine Hand“ von Richard Strauß-König. Der Chor entfaltete dabei in dem Sakralraum vor spätbarocker Kulisse eine überwältigende Klangpracht, oszillierend zwischen voluminöser Wucht und cialis for order andächtiger Melancholie, dargebracht in ernstem Habitus. Ja, es gibt ihn noch, den Männerchorgesang, und er kann immer noch viel Hörgenuss bereiten!

Die Hoffnung Marianne Hurths, viele mögen beim Vortrag des Männerchores zu innerer Ruhe gefunden haben, sollte sich spätestens beim darauffolgenden Auftritt des Frauenchores Cantilena, seit langem einer der Spitzenchöre des Verbandes, erfüllen. Mit internationaler neuer geistlicher Literatur führten die 25 Sängerinnen unter der einfühlsamen Führung von Marita Grasmück in intensivem Vortrag die Zuhörer in mystisch anmutende, von fließenden, ineinander gleitenden Harmonien geprägte Klangwelten voller inniger Momente. Ergreifend und pfizer soft viagra tief berührend etwa das gregorianisch angehauchte „Ubi caritas“ des Norwegers Ola Gjeilo oder das schwebende „Salve Regina“ des Ungarn Miklos Kocsár. Einer der Höhepunkte, bei dem sich die Zuhörer eines Zwischenapplauses nicht enthalten konnten: das mit zwei Solosopranen in anrührender Klangschönheit dargebrachte, zart schwingende „O salutaris hostia“ des jungen lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds, eine Vertonung lateinischer Verse aus Thomas von Aquins Fronleichnamshymnus. Gerne sei hier wiederholt: Es ist immer wieder ein Genuss, diesen schönen, wohlharmonierenden Frauenstimmen zu lauschen, den Chor zu erleben, und neue Facetten an ihm zu entdecken. Zurecht erhielten die Sängerinnen überwältigenden Applaus. Für den Deutschen Chorwettbewerb Ende Mai in Weimar, für den sie sich vergangenen November beim Landeschorwettbewerb qualifizieren konnten, kann man ihnen nur die Daumen drücken!

Das Finale gestaltete der Chor des Chorleitungsseminars 2013, gebildet aus Teilnehmern und viagra gel Lehrern der Ausbildung und generic cialis online verstärkt um Stimmen weiterer Chorleiter. Vorgetragen wurden, mit jeweils wechselnder Leitung aus den Reihen der Absolventen, sechs geistliche Lieder aus Barock und buying viagra without prescription Moderne. Die Auswahl deutete sowohl die musikalische Vielseitigkeit der Ausbildung an und zeigte zugleich die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade im Dirigat auf. Dabei bescherte auch diese eher zufällig zusammengewürfelte Singgemeinschaft klangschöne besinnliche und innige Momente, etwa mit Mäntyjärvis mit gesprochenem Gebet unterlegtem „Ave Maria“ oder John Rutters „God be in my head“ als Art gesungene Segnung. Der Chor beeindruckte nicht nur als harmonischer Klangkörper sondern auch mit hoher Emotionalität, welche den gewachsenen Zusammenhalt beim intensiven gemeinsamen Lernen im Seminar offensichtlich widerspiegelte. Sicherlich wäre es zu begrüßen, wenn man noch öfter etwas von diesem sympathischen wie qualitätvollen Ensemble zu Gehör bekäme...

Zum Abschluss dankte Marianne Hurth den Chören für das große Geschenk, das sie den Zuhörern mit ihrem Gesang bereitet hatten, und warb intensiv für den Chorgesang: Alle diejenigen im Publikum, die noch nicht singen, ermunterte sie, baldmöglichst damit zu beginnen. Dazu gab es auch gleich Gelegenheit. Unter der Begleitung von Timo Uhrig an der großen Mayer-Orgel und dirigiert von Verbandschorleiter Bernhard Schmidt sangen alle, Chöre wie Konzertbesucher, „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“ (C.C. Scholefield / J. Rutter), und das erkennbar mit viel Freude – ein schöner Abschluss eines kurzweiligen Konzertes, welches eine beachtliche Vielfalt chorischen Musizierens offerierte.

Von: Rainer Knauf

28.01.2014 Alter: 177 Tage