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Fußgängerzone voller Chormusik - Neuntes saarländisches Chorfestival in St. Ingbert

Nach einer einjährigen Pause fand am 15. Mai in St. Ingbert zum neunten Mal das saarländische Chorfestival statt. Mit einem Gottesdienst in der Engelbertskirche startete das Festival am Vormittag, um anschließend vor zahlreich erschienenem Publikum mit afrikanischen Trommeln und dem Kinderchor Violinis auf der Hauptbühne in der Pfarrgasse offiziell eröffnet zu werden. Nach der Begrüßung durch den Minister für Bundesangelegenheiten, Kultur und Chef der Staatskanzlei Karl Rauber, den St. Ingberter Oberbürgermeister Georg Jung sowie die Präsidentin des Saarländischen Chorverbandes Marianne Hurth präsentierten sich den ganzen Tag über auf drei Bühnen rund 40 Chöre, Kinder- und Jugendchöre ebenso wie Frauen-, Männer- und gemischte Chöre, und füllten die Gassen der Fußgängerzone mit ihrem Gesang. Dabei wurde für jeden Geschmack etwas geboten, Spirituals, Gospels, Rock und Pop, Musical, Schlager, Traditionelles und Klassisches, Seemannslieder, Evergreens, Volkslieder, Flower-Power, Swing oder einfach "bunt gemischt", also eine große Bandbreite chormusikalischer Betätigung.

Zwar blieb der Zuschauerzuspruch den Tag über nicht gleichbleibend hoch, was sicherlich auch dem wechselhaften Wetter zuzuschreiben war. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, die zahlreichen Sängerinnen und Sänger waren mit guter Laune bei der Sache und bezeugten eindrücklich ihre große Freude am gemeinsamen Gesang. Einige Chöre konnten sich zusätzlich über kleine Geldgeschenke freuen, denn wie in der Vergangenheit wurden unter den Festivalteilnehmern wieder 10 x 150 Euro verlost.

Der Saarländische Chorverband war erstmals bei der Durchführung des Festivals Kooperationspartner der Stadt St. Ingbert und steuerte als Angebot kostenlose Workshops für Kinder und Jugendliche bei. Neben Spiel-, Spaß und Bewegungsliedern für Kinder im Grundschulalter (Stefanie Bungart-Wickert) und Chorstücken "von A(bba) bis (Prin)Z(en)" (Harald Bleimehl) gab es als besonderes Bonbon einen Workshop für Vocaldrumming und Vocalpercussion (Thomas Schwegel). Die Workshops im Albert-Magnus-Gymnasium fanden regen Anklang bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diese brachten zum Ende des Festivals ihre Freude über die positiven musikalischen Erlebnisse in einer gemeinsamen Abschluss-Präsentation auf der Hauptbühne zum Ausdruck.

Künftig soll das saarländische Chorfestival im 2-Jahresrhythmus stattfinden.